Das Hubble Extreme Deep Field entstand aus Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops und liefert den bislang tiefsten Einblick in das noch junge Universum.
(Bildquelle: NASA; gemeinfrei)

 

Diese wunderschönen Strukturen auf dieser Darstellung des Max-Planck-Institutes für Astrophysik in Garching stellen Filamente dar, die bislang größten bekannten Strukturen im Universum. Jeder helle Punkt verkörpert eine Galaxie und jeder Knoten ein Galaxienhaufen, die durch Sternbänder miteinander verbunden sind. Dennoch liegt die wissenschaftliche Aufmerksamkeit weniger in der ästhetischen Mächtigkeit dieser Gebilde, sondern vielmehr in den großen dunklen Zwischenräumen, den sogenannten Voids, deren Herkunft mit dem Wirken von Dunkler Materie erklärt werden soll.
Abgesehen davon ähnelt dieses sensationelle Motiv der Darstellung von neuronalen Netzen.
(Bildquelle: www.mpa-garching.mpg.de)

 


Die Diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie (DW-MRT) ermöglicht die Rekonstruktion von Nervenbahnen im Gehirn. Die Ähnlichkeit zu Donald Trumps Haarpracht ist zufällig.
(Bildquelle: Thomas Schultz; CC BY-SA 3.0)

 

Hier ist das erste Farbfoto überhaupt abgebildet. Dieses Foto wurde von niemand geringerem als dem fähigen schottischen Physiker James Clerk Maxwell aufgenommen, der damit beweisen wollte, dass sich mit rotem, grünen sowie blauen Licht sämtliche Farben des Regenbogens abbilden ließen. Mit dem ersten Farbfoto hat Maxwell die additive Farbmischung bewiesen. Es stellt ein schottisch gemustertes Ordenszeichen vor schwarzem Hintergrund dar.
(Bildquelle: James Clerk Maxwell; gemeinfrei)

 

Dieses apfelartige Gebilde zeigt ein Fraktal, wie es vom französischen Mathematiker Benoît Mandelbrot entworfen wurde. Fraktale sind Gebilde, die rekursiv definierte Folgen veranschaulichen, bei der die Ergebnisse einer bereits angewandten Formel stets von Neuem in dieselbe Formel eingespeist werden.
(Bildquelle: wikipedia.de; CC BY-SA 3.0)

 



Die Blue Marble, blaue Perle, ist eine Fotoaufnahme der Erde und entstand 1972 während der Mission von Apollo 17 zum Mond. Die Besonderheit dieser Aufnahme besteht darin, dass sie den Planeten in einem Moment abbildet, in welchem er vollständig von Tageslicht umschlossen ist. Zur Orientierung: die Antarktis liegt oben, Afrika mittig und unten die arabische Halbinsel.
(Bildquelle: Harrison Schmitt, Ron Evans; gemeinfrei)

 

Die NASA veröffentlichte diese aus Satellitenbildern zusammengesetzte Collage, die ein realistisches Abbild der Erde zeigt. Diese Darstellung gilt wohl als so etwas wie die Mutter aller Karten. Sogar Spuren menschlicher Urbanität lassen sich vom All aus beobachten: die Metropolregion Tokio-Yokohama oder der Ballungsraum Île-de-France sind zu erkennen.
(Bildquelle: NASA; gemeinfrei)

 

Ebenfalls eine Collage von einzelnen Satellitenbildern, diesmal von Nachtaufnahmen. Sie zeigt das künstliche Licht der Ballungszentren, das durch die globale Nacht mäandert, von industrialisierten Gebieten. Auf dem Bild lässt sich der ungefähre Verlauf der Transsibirischen Eisenbahn erkennen, mit der das russische Hinterland erschlossen wurde. Ebenso wird das dunkle Nordkorea dem nächtlich beleuchteten Südkorea gegenübergestellt.
(Bildquelle: NASA; gemeinfrei)

 

Im Goldenen Zeitalter der Niederlande florierte der Handel. Es bestand ein natürliches Interesse an Karten, die von Verlagshäusern befriedigt werden sollte. Diese Karte namens ´Nova Orbis Tabula in Lucem Edita´ wurde 1662 vom Verlagshaus Frederik de Wit entworfen. Die Gegend um Alaska mit der vermuteten Nordwest-Passage war noch unerforscht, ebenso hielt man Australien und Neuguinea für einen zusammenhängenden Kontinent. Das Original dieser Karte wird in der Königlichen Bibliothek von Belgien aufbewahrt.
(Bildquelle: Frederik de Wit, gemeinfrei)

 

Einstmals waren Sternkarten für die Navigation zur See und für den Handel unerlässlich, da sich nur mit ihrer Hilfe ließ sich die eigene Position bestimmen ließ. Georg Christoph Eimmart fertigte 1730 die bunte Planisphaerium Coeleste an.
(Bildquelle: Georg Christoph Eimmart; gemeinfrei)

 

Leonardo da Vinci skizzierte diese Karte der Stadt Imola für Cesare Borgia, in dessen Diensten er seit 1502 kurzweilig stand. Das ist insofern bemerkenswert, als dass diese Skizze den militärischen Nutzen von Karten ausdrückt. Das Original wird heute in der Royal Library zu Windsor aufbewahrt.
(Bildquelle: Leonardo da Vinci; gemeinfrei)

 

Dieser überaus famose U-Bahn-Plan stammt von Harry Beck, einem technischen Zeichner, der bei der London Underground angestellt war und für seinen Arbeitgeber dieses Werk entwarf. Beck ging von der Annahme aus, dass Fahrgäste einer solchen Karte lediglich entnehmen müssen, wie sie von einer Station zur nächsten zu gelangen, wobei der exakte Standort der Stationen völlig unerheblich ist. Die Reduktion auf simple, topologische Merkmale führte zu dieser ein wenig an Schaltkreise erinnernden, formschönen Karte, die wohl nicht zuletzt wegen ihrer eleganten Einfachheit eine breite Kundenakzeptanz erfuhr. Diese Innovation war Vorbild für viele weitere U-Bahn-Pläne, unter anderem von Berlin, Paris oder Tokio; sie beeinflusste die Wege des modernen Grafikdesigns. Für seine bahnbrechende Leistung, die heute schon Teil der Populärkultur ist, erhielt Beck nur einige wenige Pfund. Immerhin genoss er die posthume Ehrung, dass das London Transport Museum eine Galerie mit seinen Werken installiert hat.
(Bildquelle: Harry Beck, wikipedia; gemeinfrei)

 



Was diese Tiere wohl zu sagen haben? Die Höhlenmalereien von Lascaux zeugen von einem begnadeten Steinzeitmaler, einem prähistorischen Michelangelo, der alte Geschichten zu erzählen hat.

(Bildquelle: wikipedia; gemeinfrei)

 

Masaccios Fresko ´Die Auferstehung des Sohnes von Theophilus´ gilt als bedeutendes Werk der Frührenaissance. Bedeutend deshalb, weil es eines der ersten Malereien ist, in dem die Verwendung der Zentralperspektive zur Geltung kommt. Diese Technologie wurde wenige Jahr zuvor von Brunelleschi entwickelt und erzeugt auf zweidimensionalen Flächen eine geometrisch konstruierte Tiefe, die Gemälde realistischer wirken ließen. Ganz rechts auf dem Bild hat Masaccio sich selbst, Alberti und Brunelleschi verewigt.
(Bildquelle: zeno.org; gemeinfrei)

 


Marcel Duchamps entwarf dieses Plakat anlässlich der französischen Schachmeisterschaften 1925. Er war selbst ein leidenschaftlicher Spieler und nahm an Meisterschaften teil. Hier ergänzte er die Fläche des Schachbrettes um eine weitere Dimensiun und führt eindrucksvoll die versteckte plastische Seite vor Augen. Das Plakat wird heute im Museum of Modern Art aufbewahrt.
(Bildquelle: www.moma.org)

Marcel Duchamps entwarf dieses Plakat anlässlich der französischen Schachmeisterschaften 1925. Er war selbst ein leidenschaftlicher Spieler und nahm an Meisterschaften teil. Hier ergänzte er die Fläche des Schachbrettes um eine weitere Dimensiun und führt eindrucksvoll die versteckte plastische Seite vor Augen. Das Plakat wird heute im Museum of Modern Art aufbewahrt.
(Bildquelle: www.moma.org)

____________________________________________________________________________________________________________________________

 

Eigene Galerie mit eigenen Schnappschüssen